Nora Kühnert
nora.kuehnert.1[at]hu-berlin.de
- Forschungsvernetzungsstelle der DeZIM-Forschungsgemeinschaft
- BIM-Organisation im Bereich Wissenschaftskommunikation
- ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt TRANSMIT
nora.kuehnert.1[at]hu-berlin.de
https://psychiatrie-psychotherapie.charite.de/metas/person/person/address_detail/ma_nora_kuehnert/
Profil
Nora Kühnert ist vor allem im Bereich Wissenschaftsmanagement in der Forschungsvernetzungsstelle der DeZIM-Forschungsgemeinschaft tätig und hat bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Transnational Perspectives on Migration and Integration“ (TRANSMIT) gearbeitet. Auf einer organisationalen Ebene interessiert sie sich für den Transfer wissenschaftlicher Inhalte in die breite Öffentlichkeit und Sozialen Medien.
Ihr erstes Studium schloss Nora Kühnert in Kulturanthropologie und Geschlechterforschung an der Georg-August-Universität in Göttingen (B.A.) und der Humboldt-Universität zu Berlin (M.A.) ab. Danach studierte sie an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Psychologie mit klinischem Schwerpunkt (B.Sc. & M.A.).
Neben der Abteilung Migration, psychische und physische Gesundheit und Gesundheitsförderung am BIM war sie auch Teil der Arbeitsgruppe "Transkulturelle Psychiatrie" der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin.
Nora Kühnert forscht sowohl ethnografisch als auch im Bereich der quantitativen Datenanalyse und Mixed Methods. Ihre methodischen Interessen bewegen sich zwischen reflexiver psychologischer Forschung und Kulturanthropologie. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte reichen über die Migrationsforschung hinaus in die Popkultur, Science and Technology Studies und Psychoanalyse. Sie ist im Vorstand der "Gesellschaft für Psychoanalyse und Kulturtheorie e.V." (GfPK) und Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift "Signorelli - Zeitschrift für Psychoanalyse und Kulturtheorie".
Projekte
- TRANSMIT
- Forschungsvernetzungsstelle der DeZIM-Forschungsgemeinschaft
Auswahl Publikationen
- Ausgabe #3 Klaus Heinrich und die Psychoanalyse, Singorelli - Zeitschrift für Psychoanalyse und Kulturtheorie, September 2025.
- Vom Verlernen der Illusionen. Welche Rolle spielt die Psychoanalyse für das Verständnis aktueller Krisen, Kriege und gesellschaftlicher Konflikte? in: ND.DieWoche, Mikroskop, 27.06.2025, ONLINE/Print.
- Subjekt statt Identität. Der neue Band »Das Subjekt Frau« will mit dem Erbe der Zweiten Welle der Frauenbewegung in aktuelle feministische Debatten intervenieren. in: ND.DieWoche, Mikroskop, 15.05.2025, ONLINE/ Print.
- Was ist eigentlich los mit uns? Der Band „Digitale Diagnosen“ zeigt, dass der Mental-Health-Trend in den sozialen Medien zu einer Entpolitisierung psychischen Leidens führt, in: ND.DieWoche, Mikroskop, 28.03.2025, ONLINE/Print.
- Postkoloniale Theorie, Gewalt und Antisemitismus seit dem 7. Oktober. in: Singorelli - Zeitschrift für Psychoanalyse und Kulturtheorie, 2/2025, ONLINE.
- Reflections on the use of personality inventories in cross-cultural research. In: Project group TRANSMIT (2025). Transnational Perspectives on Migration and Integration: Data infrastructure and findings of the TRANSMIT project 2020–2024. DeZIM Project Report 15, Berlin: Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), ONLINE.
- Transnational Perspectives on Migration and Integration – TRANSMIT Surveys of Syrian Nationals and Their Neighbors in Lebanon and Turkey (2019–2023). in: Journal of Economics and Statistics, 1-12. ONLINE/OpenAccess.
- Ausgabe #2 Gewalt, Singorelli - Zeitschrift für Psychoanalyse und Kulturtheorie, Oktober 2023.
- Das No-Go suchen. Ein Sammelband geht dem Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik auf den Grund und entfacht selbst einen Eklat, in: Feuilleton, 02.12.2022, ONLINE/Print.
- Ausgabe #1 Möglichkeiten und Grenzen der Psychoanalyse, Singorelli - Zeitschrift für Psychoanalyse und Kulturtheorie, Oktober 2022, Print.
- Drug Checking in der akzeptierenden Drogenarbeit. Ein umstrittenes Verfahren zur Herstellung von Transparenz illegaler Substanzen und des Drogenmarktes“, in: Maren Heibges (Hrsg.): Transparenz. Schlüsselbegriff einer politischen Anthropologie der Gegenwart. Berliner Blätter – Ethnographische und ethnologische Beiträge, SH76, Panama-Verlag, S.:92-110, 2018, ONLINE/Print.
- Was ist Nazi-Pop? Von den Schwierigkeiten einer klaren Abgrenzung rechtsextremer Musik. In: Uwe Breitenborn, Thomas Düllo, Sören Birke (Hrsg.): Gravitationsfeld Pop. Was kann Pop? Was will Popkulturwirtschaft? Konstellationen in Berlin und anderswo. , Cultural Studies 45, Transcript Verlag/De Gruyter Brill, S.291-309, 2014, ONLINE/Print.
Aktuelle Veranstaltungen
- Seminar zu Genealogie und Tiefenhermeneutik WS 2025/26: Vom Ver-Schweigen. NS -Täterschaft und -Mitläufertum in deutschen Familien und ihre transgenerationalen Folgen, Kühnert, N., Glade, L.S., Internationale Psychoanalytische Universität Berlin, LINK.
- Öffentlichen Ringvorlesung, SS 2026: Sexualität in der spätmodernen Gesellschaft. Kooperation zwischen Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung sowie der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Hauck,N., Kühnert, N., Ortmann, M., LINK.
- Leitung des Arbeitskreises seit 2023: Ethnopsychoanalyse, Gesellschaft für Psychoanalyse und Kulturtheorie (GfPK e.V.) in Kooperation mit Internationale Psychoanalytische Universität zu Berlin (IPU), LINK.
* * *