Humboldt-Universität zu Berlin - Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Filmscreening mit Diskussion: „Kein Land für Niemand“



Anschließende Diskussion 

mit
 

  • Anna di Bari, Sea Eye

  • Prof.in Dr.in Aziz Epik (Universität Hamburg)

  • Prof.in Dr.in Pauline Endres de Oliveira (HU Berlin)

  • Moderation: Prof in Dr. in Kathrin Höffler (HU Berlin)
    
 

Freitag 25.7.2025

18:00


Hauptgebäude HU
Raum 2091


Unter den Linden 6

10117 Berlin




Kurzinfo



Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.



Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise. Die Dokumentation beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo eine andauernde humanitäre Katastrophe auf staatliche Ignoranz trifft, aber auch auf ziviles Engagement. Sie begleitet einen Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer, dokumentiert die katastrophale Lage aus der Luft und erzählt die Geschichten von Überlebenden, die trotz Gewalt und tödlicher Risiken den Weg nach Deutschland gefunden haben.



Regie: Max Ahrens, Maik Lüdemann

>Info: https://kein-land-fuer-niemand.de/