Humboldt-Universität zu Berlin - Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Rassistische Diskriminierung in Schulen (FoDiRa–Teilprojekt)



 


Projektbeschreibung


 

Das Teilprojekt des „Forschungsverbunds Diskriminierung und Rassismus“ (FoDiRa) untersucht, ob Kinder und Jugendliche, die einer ethnischen oder religiösen Minderheit angehören, in der Schule strukturell benachteiligt werden. Hierzu wird in Modul 1 im Rahmen einer empirischen Analyse geprüft, ob die Leistungen von Schüler*innen, die einer ethnischen oder religiösen Minderheit angehören, von Lehrkräften systematisch schlechter beurteilt werden als die Leistungen ihrer Mitschüler*innen aus der Mehrheitsgesellschaft. In Modul 2 wird eine breit angelegte Metaanalyse zu Befunden zu Bewertungsdisparitäten aus dem deutschen Kontext durchgeführt, was eine umfassende Betrachtung des Phänomens ermöglicht. Modul 3 nimmt die zugrundeliegenden Prozesse in den Blick und untersucht mittels Videoanalysen, ob sich das Verhalten von Lehrkräften gegenüber Kindern unterschiedlicher ethnischer Herkunft im Unterricht unterscheidet. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, Erkenntnisse zu der Frage zu generieren, welchen Erklärungsbeitrag ethnische bzw. rassistische Diskriminierungsprozesse in der Schule für die Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus eingewanderten Familien leisten. Die Forschungsfragen werden von einem interdisziplinären Team aus der Perspektive der Psychologie, Erziehungs-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften beleuchtet.

 


Forschungsteam


 
Projektleitung:

Prof. Dr. Aileen Edele, Dr. Christian Hunkler

Wissenschaftliche Mitarbeit:

Sophie Harms

Kooperationspartner*innen:

Prof. Dr. Sebastian Otten, Dr. Julia Bredtmann
 


Förderinformation


 

Mittelgeber:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 




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