Aktuelles

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit vorauss. 2/3-Teilzeitbeschäftigung - E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung befristet bis 30.06.2022)

03.07.2019

Kennziffer
DR/103/19

Kategorie(n)
Wissenschaftliches Personal

Anzahl der Stellen
1
Einsatzort
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät – Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Aufgabengebiet

Wiss. Dienstleistungen in der Forschung, insb. Planung und Durchführung qualitativer Interviews mit Präventionsexperten/-innen und Jugendlichen aus radikalisierungsfördernden Kontexten, qualitative Datenanalysen, Publikationstätigkeit, Präsentationen auf (Fach-)Tagungen; Aufgaben zur eigenen wiss. Qualifizierung (Promotion)

Anforderungen

Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium in Sozialwissenschaften oder einem vergleichbaren Fach (z. B. Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Ethnologie); fachliche Kenntnisse zu den Themen Integration und Migration; spezifische Kenntnisse zu Radikalisierungsprozessen (Rechtsextremismus, Islamismus) und Resilienz erwünscht; Kenntnisse qualitativer Methoden sowie gängiger Software zur Auswertung qualitativer Daten (z. B. MAXQDA) bzw. Bereitschaft, sich in diese einzuarbeiten; Grundkenntnisse quantitativer Methoden und der statistischen Datenanalyse von Vorteil; forschungspraktische Erfahrungen (z. B. in der Durchführung von Interviews) erwünscht; sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse; Kenntnisse einer weiteren relevanten Fremdsprache (z. B. Arabisch oder Türkisch) erwünscht; Bereitschaft zur wissenschaftlichen Qualifikation

Bewerbung bis
18.07.19
Bewerbung an

Humboldt-Universität zu Berlin, Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM), Herrn Dr. Tim Müller, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an t.mueller@hu-berlin.de 

Wir bitten Sie, auf ein Bewerbungsfoto zu verzichten.

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Info

Über das Institut

Herzlich willkommen auf der Internetpräsenz des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin. Das BIM ist ein Interdisziplinäres Zentrum (IZ) der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das BIM erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen und empirische Daten zur Versachlichung der Diskussion über Integrationsfragen in Europa und fragt danach, wie sich Integrations- und Migrationsprozesse in Deutschland und Europa bisher vollzogen haben und künftig entwickeln werden. Das BIM ist kooperativ angelegt und zielt auf eine breite Verankerung der Integrations- und Migrationsforschung in Berlin. Mit seiner Forschung leistet das BIM einen Erkenntnistransfer in Politik, Zivilgesellschaft und Medien.

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8270 Personen

wurden bundesweit und bundesländerspezifisch in der quantitativen Erhebung der JUNITED-Forschungsgruppe per Telefon zu Fragen der Narrationen des Deutschseins, Anerkennungs- und Ausgrenzungspraxen, Lebensstilen, Einstellungen gegenüber dem Islam und den Muslimen in Deutschland und sozio-demographischen Faktoren befragt.

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2200

Übergriffe auf Geflüchtete und
deren Unterkünfte wurden laut Bundesinnenministerium
im Jahr 2017 verübt.

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35,6Prozent

der Menschen in Deutschland haben in den letzten 24 Monaten selbst Diskriminierung erlebt.

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30

langjährige SOEP-Teilnehmer türkischer Herkunft werden qualitativ befragt, u.a. um herauszufinden, welche Faktoren zum sozialen Aufstieg mancher von ihnen geführt haben.

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1€-Job

100.000 solcher "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung" wurden im Rahmen des neuen Integrationsgesetzes geschaffen, um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bei Ablehnung der Maßnahmen drohen Leistungskürzungen und Sanktionen.

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