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Eine Frage von Gewicht - Gründe für unterschiedliches Reaktionsverhalten bei erfahrener Diskriminierung

Gegen eine Gewichtsdiskriminierung wird deutlich seltener vorgegangen als gegen eine Diskriminierung anhand einer körperlichen Beeinträchtigung. In diesem Artikel geht es um die Frage, wie sich das unterschiedliche Reaktionsverhalten der Betroffenen erklären lässt und welche Gründe die Betroffenen für ein Ausbleiben einer Reaktion auf erfahrene Diskriminierung anführen. Es wird dabei argumentiert: Betroffenen von Gewichtsdiskriminierung stehen durch den fehlenden rechtlichen Schutz, durch gesellschaftliche Stigmatisierung und zugeschriebene Schuld am eigenen Gewicht sowie durch die Internalisierung eines solchen Stigmas weniger Handlungsoptionen zur Verfügung.

Beigang, Steffen; Otto, Magdalena; Fetz, Karolina; Kalkum, Dorina (2017): Eine Frage von Gewicht. Gründe für unterschiedliches Reaktionsverhalten bei erfahrener Diskriminierung Wissen schafft Demokratie. Schriftenreihe des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft. Heft 2. S. 52-63.

Personen

Karolina Fetz

Karolina Fetz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung "Wissenschaftliche Grundfragen"

Tel: +49 (0)30 2093-46027
karolina.fetz@hu-berlin.de

Dorina Kalkum

Dorina Kalkum

Mitarbeiterin im Arbeitsbereich "Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung"

Tel: +49 (0)30 2093-46250
dorina.kalkum@sowi.hu-berlin.de

Steffen Beigang

Steffen Beigang

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BIM-Projekt "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland" und im Lehrbereich Innenpolitik der BRD des Instituts für Sozialwissenschaften

Tel: +49 (0)30 2093-66574
steffen.beigang@sowi.hu-berlin.de

Magdalena Otto

Magdalena Otto

Ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin im BIM-Projekt "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland"

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