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Von postmigrantisch zu postmuslimisch - Ausgrenzende Narrative und institutionelle Imprägnierung als Abwehr gegenüber religiöser Vielfalt am Beispiel des Islams

Auseinandersetzungen über Deutschsein im Einwanderungsland werden in Deutschland vor allem anhand der Kategorie „Muslim“ geführt. Diese in der Folge postmigrantischer Auseinandersetzungen entstandenen Konflikte lassen sich daher in Anlehnung an Naika Foroutans Konzept des „Postmigrantischen“ als postmuslimische Auseinandersetzungen bezeichnen. Auch wenn es vordergründig um religionspolitische Themen geht, steht doch immer wieder die Frage von Zugehörigkeit und Nicht-Zugehörigkeit im Fokus der Debatten. Neben ausschließenden Narrativen stellt dabei die Orientierung des deutschen Rechts auf die christlichen Kirchen eine Herausforderung dar.

Beigang, Steffen (2016): Von postmigrantisch zu postmuslimisch. Ausgrenzende Narrative und institutionelle Imprägnierung als Abwehr gegenüber religiöser Vielfalt am Beispiel des Islams Außerschulische Bildung (1): S. 12–17.

Von postmigrantisch zu postmuslimisch - Ausgrenzende Narrative und institutionelle Imprägnierung als Abwehr gegenüber religiöser Vielfalt am Beispiel des Islams

Erscheinungsjahr: 2016

Personen

Steffen Beigang

Steffen Beigang

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BIM-Projekt "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland" und im Lehrbereich Innenpolitik der BRD des Instituts für Sozialwissenschaften

Tel: +49 (0)30 2093-66574
steffen.beigang@sowi.hu-berlin.de

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