Humboldt-Universität zu Berlin - Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Transborder Electricity Infrastructures and Geopolitics



 


Projektbeschreibung


  

Die Infrastruktur der Energieversorgung wird radikal umgebaut. Das Projekt zielt darauf ab, zu verstehen, wie Initiativen zur Ausweitung erneuerbarer Elektrizitätsnetze über nationale Grenzen hinweg die Geopolitik beeinflussen. Diese Netze, die zur Erhaltung des Planeten konzipiert sind, katalysieren und reagieren auf sich verändernde Konfigurationen der Weltmacht. Um dieses Zusammenspiel von Infrastruktur und Geopolitik zu adressieren, untersucht das Projekt den Sun Cable-Vorschlag für den Export erneuerbarer Energie vom Northern Territory Australiens nach Singapur im Zusammenhang mit ähnlichen infrastrukturellen Vorhaben im Mittelmeerraum und in Nordostasiens. Die Forschung ist bedeutend, um zu spezifizieren, wie der Energiewandel das Entstehen großer Infrastruktursysteme vorantreibt, die die räumlichen Dynamiken der Globalisierung reorganisieren. Die beabsichtigten Ergebnisse umfassen Erkenntnisse darüber, wie transnationale erneuerbare Netze regulatorische Rahmenbedingungen verändern, um den Herausforderungen zu begegnen, die Bevölkerungen, Volkswirtschaften und Umgebungen gegenüberstehen. Der erwartete Nutzen besteht darin, Wissen zu vermitteln, das für Regierungs- und Industrieakteure relevant ist, die an der Schnittstelle von Energiepolitik und Außenpolitik tätig sind.

   


Forschungsteam


 

Leitung:

Ned Rossiter & Brett Neilson (Western Sydney University)


Kooperationspartner:

Brett Neilson, Ned Rossiter, Tess Lea, Anna Pertierra, Sean Dockray, Jack Qiu, Tetz Hakoda, Myung Ho Hyun, Sandro Mezzadra

 


Projektträger



Discovery Project, Australian Research Council

    



 
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