Bildungsbezogene Spillover-Effekte neu zugewanderter Schüler:innen in Deutschland (NAMS)
Projektbeschreibung
Die Debatte über die Inklusion neu zugewanderter Kinder in Schulen konzentriert sich vor allem auf zwei Fragen: Wie gut und unter welchen Bedingungen gelingt die Integration neu zugewanderter Kinder in das deutsche Schulsystem, und welche Auswirkungen hat ihre Aufnahme auf die bereits in den Regelklassen lernenden Schüler:innen? Während die erste Frage in der bisherigen Forschung bereits umfassender untersucht wurde, wurden die Auswirkungen der Integration Neuzugewanderter auf die Mitschüler:innen bislang kaum betrachtet, was zu unterschiedlichen Einschätzungen der Auswirkungen von Migration führt.
Bisherige Studien, die die Bedeutung der Zusammensetzung und Vielfalt von Schulklassen im deutschen Kontext untersucht haben, unterscheiden nicht zwischen Kindern mit Migrationshintergrund – von denen viele in Deutschland geboren wurden und ihre gesamte oder einen Großteil ihrer schulischen Laufbahn hier absolviert haben – und neu zugewanderten Kindern, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben. Der Einfluss beider Gruppen auf das Unterrichtsgeschehen und die Lernergebnisse ihrer Mitschüler:innen könnte sich jedoch bedeutsam unterscheiden.
Ziel dieses Projekts ist es daher, zu untersuchen, wie die Aufnahme neu zugewanderter Schüler:innen in Regelklassen mit den schulischen Leistungen der bereits dort lernenden Schüler:innen in Deutschland zusammenhängt. Die Analysen basieren auf Daten aus groß angelegten Studien des Bildungsmonitorings in Deutschland.
Forschungsteam
Projektleitung:
Kooperationspartner:innen:
Gastgeberin:
Förderinformation
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Laufzeit
August 2026 - August 2028
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