Projekte

Racist Stacking im deutschen Spitzensport

Racist Stacking bezeichnet ein in Deutschland nahezu unbekanntes und empirisch unerforschtes Phänomen aus dem Mannschaftssport: die aus rassistischen Zuschreibungen resultierende Unterrepräsentation von Schwarzen Sportler_innen auf zentralen, taktischen und führenden Spielpositionen sowie ihre Überrepräsentation auf dezentralen und körperbetonten Spielpositionen.

Mit dem im Rahmen des DeZIM-Rassismusmonitors geförderten Projekt „Racist Stacking im deutschen Spitzensport“ wird erstmalig und exemplarisch für den Fußball eine empirische Studie über Racist Stacking in Deutschland realisiert. Hierüber prüfen wir für die erste und zweite Fußball-Bundesliga der Männer in der Saison 2020/2021, wie sich Schwarze und weiße Spieler sowie Spieler of Color auf die einzelnen Spielpositionen verteilen. Ergänzt wird diese Analyse um eine empirische Studie zur Diversität in den Vorständen, dem Management, den Trainerstäben und den Scoutingabteilungen der Bundesligaclubs sowie um die Frage, ob und inwiefern Diversität auf diesen Ebenen mit der Zusammensetzung der Bundesligateams korreliert.

An dem Projekt arbeiten mit: Tina Nobis, Felicia Lazaridou, Sarah Grun, Sebastian Lejeune, Adina Ludwig und Jannick Philp.

 

 

Laufzeit

10/2020 - 01/2021

Personen

Prof. Dr. Tina Nobis

Prof. Dr. Tina Nobis

Juniorprofessorin für „Sport, Integration und Migration“ in der Abteilung „Integration, Sport und Fußball“, HU Berlin (derzeit Vertretungsprofessorin an der Universität Osnabrück)

Tel: +49 (0)30 2093-46103
Tina.Nobis@hu-berlin.de