Projekte

Reproduktion von Andersartigkeit in und durch sportbezogene Forschung in Europa

Othering tritt nicht nur im Alltag, in medialen Repräsentationen oder in gesellschaftspolitischen Diskursen auf, sondern auch in und durch Forschung. Inwiefern dies auch für die sportsoziologische Forschung in Europa gilt und inwiefern sich Othering in diesem Forschungskontext äußert wird in diesem Projekt analysiert. Das Projekt schließt damit an ein weiteres Projekt des BIM über Othering in der deutschsprachigen sportbezogenen Forschung an.

Auf der Grundlage qualitativer Inhaltsinhaltsanalysen von wissenschaftlichen Beiträgen, die in europäischen Sportsoziologie-Journals mit peer-review Verfahren erschienen sind, fragen wir einerseits, ob und wie Menschen mit Migrationshintergrund als anders markiert werden, wie die Andersartigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund reproduziert und überbetont wird und auf welches vermeintliche Wissen über den oder die „Andere“ mit Migrationshintergrund dabei zurückgegriffen wird. Andererseits suchen wir nach Ankerbeispielen dafür, wie eben jene Reproduktion von Andersartigkeit in wissenschaftlichen Beiträgen vermieden werden und selbst zum Thema gemacht werden kann.

Laufzeit

01/2019 - 12/2021

Personen

Prof. Dr. Tina Nobis

Prof. Dr. Tina Nobis

Juniorprofessorin für „Sport, Integration und Migration“ in der Abteilung „Integration, Sport und Fußball“, HU Berlin

Tel: +49 (0)30 2093-46103
Tina.Nobis@hu-berlin.de

Nihad El-Kayed

Nihad El-Kayed

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung "wissenschaftliche Grundfragen zu Integration und Migration"

Tel: 030-2093-66677
n.el-kayed@hu-berlin.de

Publikationen