Projekte

Sport und soziale Ungleichheit in der postmigrantischen Gesellschaft

Das Forschungsprojekt diskutiert soziale Ungleichheiten im Sport unter einer theoretischen und empirischen Perspektive. Um der Komplexität sozialer Ungleichheiten in postmigrantischen Gesellschaften Rechnung zu tragen, verfolgt und arbeitet es mit einem multidimensionalen und intersektionalen Ansatz.

Auf der Grundlage empirischer Analysen des SOEP werden Einflussfaktoren auf die Sportengagements von 17-jährigen Jugendlichen in den Blick genommen. Dabei wird vor allem (1) zwischen verschiedenen Settings der Sportbeteiligung unterschieden (Sportvereine, kommerzielle Anbieter, Schul-AGen). Es liegt (2) ein besonderer Fokus darauf, unterschiedliche Erklärungsfaktoren für Sportbeteiligung (z.B. Schicht, Migrationshintergrund, Geschlecht, elterliche Sportaktivität) bezüglich ihres Einflusses zu vergleichen. Einen Schwerpunkt bilden intersektionale Analysen, über die geprüft wird, ob, wie und in welchen Sportsettings, sich verschiedene Momente von Ungleichheiten addieren, verstärken oder abpuffern.

Laufzeit

01/2017 - 12/2017

Personen

Prof. Dr. Tina Nobis

Prof. Dr. Tina Nobis

Juniorprofessorin für „Sport, Integration und Migration“ in der Abteilung „Integration, Sport und Fußball“, HU Berlin

Tel: +49 (0)30 2093-46103
Tina.Nobis@hu-berlin.de

Nihad El-Kayed

Nihad El-Kayed

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung "wissenschaftliche Grundfragen zu Integration und Migration"

Tel: 030-2093-66677
n.el-kayed@hu-berlin.de

Publikationen