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„Gefälschte Geschichte“ – BIM Booktalk & Buchpremiere mit Jason Stanley, Daniel Kehlmann, Naika Foroutan, Teresa Koloma Beck und Kaja Schwab

  • Wann 15.07.2026 von 18:00 bis 20:00
  • Wo Humboldt-Universität, Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
  • iCal

 

BIM Booktalk & Buchpremiere: »Gefälschte Geschichte.
Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren.“
>Flyer (PDF)


Jason Stanley im Gespräch mit Daniel Kehlmann, Naika Foroutan,
Teresa Koloma Beck & Kaja Schwab über Erinnerungskultur, Faschismus
und die gesellschaftspolitischen
Herausforderungen der Gegenwart

Mittwoch, 15. Juli 2026, 18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin, Hörsaal 2002, Unter den Linden 6
Anmeldung per Mail an: bimevent@hu-berlin.de
Bitte beachten: begrenzte Teilnehmerzahl. Eintritt frei.

Wie verändern sich Demokratien, wenn völkische Parteien an Zustimmung gewinnen? Was verbindet die Angriffe auf Erinnerungspolitik, Kultur und Wissenschaft in Deutschland mit Entwicklungen in Russland, den USA und Israel? Wie verändert die Berufung auf Staatsräson den öffentlichen Streit über Erinnerungskultur, Wissenschaftsfreiheit und demokratische Grundrechte? Und wann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem Demokratien nicht mehr nur analysiert, sondern aktiv verteidigt werden müssen?

Über diese Fragen diskutiert einer der weltweit bedeutendsten Philosophen unserer Zeit: Jason Stanley (Yale University / University of Toronto) gemeinsam mit dem vielfach ausgezeichneten Schriftsteller Daniel Kehlmann, der Soziologin Teresa Koloma Beck (Helmut Schmidt Universität) und Kaja Schwab vom Netzwerk Studis gegen Rechts

Anlass ist sein neues Buch „Gefälschte Geschichte: Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren“, das gerade im Westend Verlag auf Deutsch erschienen ist. 

Moderiert wird der Abend von Naika Foroutan.

 
  


>Info: https://westendverlag.de/Gefaelschte-Geschichte/2346

 
  

Jason Stanley ist Philosoph und Inhaber des Bissell-Heyd-Associates-Lehrstuhls für Amerikanistik an der Munk School of Global Affairs & Public Policy der Universität Toronto. Außerdem ist er Distinguished Professor an der Kyiv School of Economics. Stanley ist Autor von sieben Büchern, darunter How Propaganda Works und How Fascism Works, das in 23 Sprachen übersetzt wurde. 2025 ist das Buch unter dem Titel Wie Faschismus funktioniert bei Westend erschienen. Als Mitglied des Justice Collaboratory an der Yale Law School schreibt er regelmäßig für The Guardian, The New York Times, Project Syndicate und andere Publikationen über Autoritarismus, Demokratie, Propaganda und Meinungsfreiheit.
  


                                      Foto: Edwin Tse

    
   

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem ­Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist eines der erfolgreichsten deutschen Bücher des 21. Jahrhunderts, auch Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Lichtspiel machte international Furore, v. a. in den USA. Daniel Kehlmann lebt in Berlin und New York.
 


               Foto: Beowulf Sheehan

    

    

Teresa Koloma Beck ist Soziologin und Professorin an der Helmut Schmidt Universität der Bundeswehr in Hamburg. Sie beschäftigt sich mit Konflikten, Krisen und gesellschaftlicher Transformation, mit Gewalt, (Un-)Sicherheit und Globalisierung. Dabei fokussiert sie Alltagsdynamiken und die post/dekoloniale Dimension der Gegenwart.
 

       Foto: Teresa Koloma Beck

    

    

    

Kaja Schwab ist Studentin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und engagiert sich bei Studis gegen Rechts. Sie setzt sich für Demokratie, Antifaschismus und eine offene Hochschulkultur ein und bringt die Perspektive studentischen Engagements gegen den Rechtsruck in die Debatte ein.

   

                     Foto: Kaja Schwab

    

    

Naika Foroutan ist Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie ist Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin und dort Abteilungsleiterin am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Transformation von Einwanderungsländern in postmigrantische Gesellschaften, Islam- und Minderheitenpolitiken, sowie Radikalisierung, Rassismus und Islamismus. Für ihre wissenschaftliche Arbeit erhielt sie u. a. die Ehrendoktorwürde der Universität Lund (Mai 2025) sowie die Caroline von Humboldt-Professur 2025.
  


                                 Foto: Rasmus Tanck


 
Booktalk: »Gefälschte Geschichte.
Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren.“

Mittwoch, 15. Juli 2026
Humboldt-Universität zu Berlin, Hörsaal 2002, Unter den Linden 6
Nur mit Anmeldung per Mail bis Freitag 10.7. an: bimevent@hu-berlin.de
Bitte beachten: begrenzte Teilnehmerzahl. Eintritt frei.