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Stellenausschreibung: 1 Studentische Mitarbeiter*in (m/w/d)

22.10.2020

Wir suchen Verstärkung: Studentische Hilfskraft (m/w/d) in der Abteilung Bildung und Integration. 

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Neue Vortragsreihe "Mobility Affects"
04.11.2020 um 18:00

Organisator*innen: Yvonne Albrecht,  Serhat Karakayali (HU Berlin/ BIM) und Jan Slaby (FU Berlin/ Affective Societies)

Termin: WiSe 2020/ 21
Mittwochs 18-20 Uhr, Online-Veranstaltung (Livestream)
Meeting-Link siehe: https://www.sfb-affective-societies.de/forschung/ringvorlesung/index.html
Passwort: mobility-affects

Abstract Deutsch
Im Kontext von Prozessen grenzüberschreitender Mobilität sind gegenwärtig vielfältige Formen von wechselseitigem Affizieren und Affiziert-Werden zu konstatieren. Die Vortragsreihe (online) mit dem Titel „Mobility affects“ (Wintersemester 2020/21) hat das Ziel, die facettenreichen affek- tiven Dynamiken in der postmigrantischen Gesellschaft aus interdisziplinärer Perspektive in den Blick zu nehmen. Dabei impliziert der Titel „Mobility affects“ einen bewusst breit angelegten Blickwinkel, der sowohl die Fokussierung der emotionalen Eigenperspektiven migrierter Perso- nen während der Migration, als auch die vielfältigen Affizierungen in Ankunfts- und Herkunfts- kontext ermöglicht. Im Zuge der Lecture Series soll zudem die kontinuierliche theoretische Rück- bindung an grundlegende Erkenntnisse der (Kritischen) Migrations- und Integrationsforschung erfolgen. Damit leistet die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Analyse von aktuellen Dynamiken der Gegenwartsgesellschaft. Auch in öffentlichen Debatten sind die Themen Affektivität/ Emotionalität im Kontext von (Post-)Migration und Diversität relevant. In der Zusammenführung der vorhandenen Expertisen von BIM und dem SFB „Affective Societies“ leistet die Vortragsreihe dazu einen wichtigen Beitrag: Die Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Präsentationen werden - abhängig von den Vortragenden - in englischer oder deutscher Sprache gehalten.
 

Abstract English
Processes of current border-crossing mobility engender diverse modalities of affecting and being- affected. The series of lectures with the title “Mobility affects” – starting in November 2020 in an online format – aims to analyze the manifold affective dynamics in the postmigrant society from inter- disciplinary points-of-view. The title “Mobility affects” implies an explicitly broad perspective which includes the views of migrant peoples while traveling and the multifaceted modes of affecting and be- ing-affected in the contexts of both ‘origin’ and ‘arrival’. Several of the lectures will also make refer- ence to the findings of the (Critical) Research of Migration and Integration. In that way, the series of lectures will importantly contribute to the scientific analysis of affective dynamics in the current socie- ty. These debates about affectivity/emotionality in the context of postmigration and diversity are of course also relevant in public discourses. That combination of expertise of the Berlin Institute for the Empirical Research of Migration and Integration (BIM) at the Humboldt Universität Berlin and the SFB “Affective Societies” at the Freie Universität Berlin in a common series of lectures promises a valuable contribution to these debates. The event will be open to the public. Online talks and discus- sions will be held – according to the preferences of the presenters – in either English or German.

Veranstaltungsübersicht:
 4. November 2020: Bilgin Ayata: Affective Citizenship: The Making of Tolerable Others in Postmigrant Societies

11. November 2020: Naika Foroutan: Narrative der Ambivalenz. Aushandlungen von Flucht und Migration in Deutschland

18. November 2020: Jan Slaby, Christian von Scheve: Affect’s „Iron Cage“

25. November 2020: Serhat Karakayali: Affekte der Migration - Habitus als verkörperlichte Urteilskraft

2. Dezember 2020: Margreth Lünenborg, Ana Makhashvili, Débora Medeiros: Journalismus herausgefordert. Konkurrierende Affektdramaturgien um #Chemnitz

9. Dezember 2020: Katarina Stjepandic: Pluralität in Bewegung. Pro-migrantischer Protest, Politisierung und breite Mobilisierung

16. Dezember 2020: Gastvortrag: Robert Seyfert (Universität Duisburg-Essen): Flaneurs, Cruisers, Scooters: Localized Velocities of Affect

6. Januar 2021: Gastvortrag: Çiğdem Inan (Universität Hamburg): Die Gemeinschaft der Enteigneten: Affekt, rassistische Gewalt und Politik der Trauer

13. Januar 2021: Thi Minh Tam Ta, Anita von Poser, Erik Hahn: Interdisziplinarität in der transkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie

20. Januar 2021: Ramona Rischke, Ulrike Kluge: Trapped between two civil wars: Syrian refugees and host society relations in Lebanon

27. Januar 2021: Matthias Warstat, Hansjörg Dilger: Umkämpfte Vielfalt: Affektive Dynamiken institutioneller Diversifizierung

3. Februar 2021: Yvonne Albrecht: Emotionale Transnationalität. Über das Affizieren und Affiziert-Werden im Kontext von (Post-)Migrationsprozessen

10. Februar 2021: Tamar Blickstein: Affects of Racialization: “Race” and Colonial Affect in the Present

17. Februar 2021: Özlem Savas: Affective Culture of new (forced) Migration from Turkey

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Über das Institut

Herzlich willkommen auf der Internetpräsenz des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin. Das BIM ist ein Interdisziplinäres Zentrum (IZ) der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das BIM erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen und empirische Daten zur Versachlichung der Diskussion über Integrationsfragen in Europa und fragt danach, wie sich Integrations- und Migrationsprozesse in Deutschland und Europa bisher vollzogen haben und künftig entwickeln werden. Das BIM ist kooperativ angelegt und zielt auf eine breite Verankerung der Integrations- und Migrationsforschung in Berlin. Mit seiner Forschung leistet das BIM einen Erkenntnistransfer in Politik, Zivilgesellschaft und Medien.

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8270 Personen

wurden bundesweit und bundesländerspezifisch in der quantitativen Erhebung der JUNITED-Forschungsgruppe per Telefon zu Fragen der Narrationen des Deutschseins, Anerkennungs- und Ausgrenzungspraxen, Lebensstilen, Einstellungen gegenüber dem Islam und den Muslimen in Deutschland und sozio-demographischen Faktoren befragt.

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2200

Übergriffe auf Geflüchtete und
deren Unterkünfte wurden laut Bundesinnenministerium
im Jahr 2017 verübt.

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35,6Prozent

der Menschen in Deutschland haben in den letzten 24 Monaten selbst Diskriminierung erlebt.

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30

langjährige SOEP-Teilnehmer türkischer Herkunft werden qualitativ befragt, u.a. um herauszufinden, welche Faktoren zum sozialen Aufstieg mancher von ihnen geführt haben.

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1€-Job

100.000 solcher "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung" wurden im Rahmen des neuen Integrationsgesetzes geschaffen, um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bei Ablehnung der Maßnahmen drohen Leistungskürzungen und Sanktionen.

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