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Zwei Jahre nach dem "langen Sommer der Migration" - Was ist rückblickend passiert?

05.10.2017 um 17:30

Zwei Jahre. Solange ist es mittlerweile her, dass eine Vielzahl an Geflüchteten an den Bahnhöfen und Grenzen Deutschlands ankamen. Seither haben sich nicht nur die institutionellen Strukturen, sondern auch das zivile Handeln innerhalb der Gesellschaft verändert.
Auf dem Podium soll evaluiert werden, welche Entscheidungen auf politischer Ebene im Zuge des „langen Sommers der Migration“ getroffen wurden und wie gesellschaftliche Institutionen auf diese reagierten. Ließen sich institutionelle Strukturen aufbrechen, um auf kurzfristig getroffene politische Entscheidungen zu reagieren? Mit welchen Herausforderungen sehen sich Institutionen bis heute konfrontiert? Gleichzeitig soll erörtert werden, welche Dynamiken auf gesellschaftlicher Ebene ausgelöst wurden und wie sich das zivile Handeln im Zuge des „langen Sommer der Migration“ verändert hat. Welche Aufgaben kommen in Zukunft auf die Gesellschaft zu und welche Chancen ergeben sich daraus?

Es diskutieren dazu:
Prof. Dr. Naika Foroutan, stellvertretende Institutsdirektorin des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Ulrich Jahnke, Arbeitsstab Beauftragte für Migration, Flüchtlinge & Integration
Prof. Dr. Dr. h. c. Gesine Schwan, Mitgründerin und Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform
Sima Gatea, Mitgründerin von SINGA Deutschland
Moderation:
Martin Kaul, taz - die tageszeitung

Um Anmeldung wird gebeten an konferenz.welcome@hu-berlin.de.

Fritz-Reuter-Saal
Universitätsgebäude am Hegelplatz
Dorotheenstr. 24
10117 Berlin