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Willkommensklassen: Mit separierter Beschulung zur Inklusion?

13.12.2016 um 17:00

Aktuelle Forschungsergebnisse zur Beschulung von neu zugewanderten Kindern in Berliner Grundschulen

Seit 2011 gibt es in Berlin so genannte „Willkommensklassen", in denen neu zugewanderte Kinder ohne Deutschkenntnisse diese erlangen sollen, bevor sie in die Regelklassen aufgenommen werden. Mit der hohen Zahl zugezogener Geflüchteter im Jahr 2015 wurden diese Deutschlernklassen an zahlreichen Berliner Schulen eingerichtet, berlinweit gibt es derzeit über 1000 Willkommensklassen. Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration geförderten Fluchtforschungsclusters „Solidarität im Wandel" des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) hat das Teilprojekt „Die Beschulung neu zugewanderter und geflüchteter Kinder in Berlin – Praxis und Herausforderungen" die Praxis der Willkommensklassen untersucht. Auf der Veranstaltung werden zentrale Ergebnisse präsentiert, von Expert_innen eingeordnet, kommentiert und diskutiert.

Eine Podiumsdiskussion mit:

Prof. Dr. Paul Mecheril:
„Schule und Zugehörigkeitsordnungen – Migrationspädagogische Anmerkungen"

Prof. Dr. Juliane Karakayali, Dr. Birgit zur Nieden, Sophie Groß, Dr. Çağrı Kahveci, Tutku Güleryüz, Mareike Heller:
„Die Beschulung neu zugewanderter Kinder – Ergebnisse einer Studie zu Berliner Willkommensklassen"

Sanem Kleff:
„Migration und Schule – eine historische Einordnung"

Mona Massumi:
„Professionalisierung von Lehramtsstudierenden im Kontext von Fluchtmigration"

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Grimm Zentrum
Geschwister Scholl Str. 1-3
10119 Berlin